Wer einmal mit einer vergewaltigten Frau zu tun hatte, weiß um das Leid der Opfer. Fast zwangsläufig stellt sich die Frage, welche Motiven ein Vergewaltiger hat, derart einschneidend in das Leben einer Frau einzugreifen. Die Ansätze, die Soziologen, Psychologen, Verhaltensforscher und Anthropologen zu dem Thema bieten, unterscheiden sich an vielen Punkten und sind kaum miteinander kompatibel.
Auch ich bin durch mehrere vergewaltigte Frauen in meinem Freundes- und Bekanntenkreis auf das Problem aufmerksam geworden. Für mich als Autor war von je her die schriftliche Auseinandersetzung mit einem Thema die adäquate Art, mich einer Antwort zu nähern. Auf diese Art entstand der Roman “Das dritte Prinzip”, den die editions ennka im Jahr 2002 auf den Markt brachte. Dieser Roman beantwortet sicher nicht alle Fragen, sondern beschränkt sich darauf, zum einen die Folgen einer Vergewaltigung für die betroffenen Frauen aufzuzeigen, zum anderen aber auch zwei verschiedenen Täterprofilen nachzuspüren.
Für alle, die sich eingehender mit dem Thema auseinandersetzen wollen, habe ich eine Literaturliste zusammengestellt. Die Website, die bisher an dieser Stelle zu finden war, stammte aus dem Jahre 2002. Damals state of art, gab es in der letzten Zeit erste Beschwerden, dass sie nicht mehr besonders gut lesbar war. Das lag vor allem daran, dass sich die Bildschirmauflösungen seit damals doch entscheidend verändert haben und der Text dadurch in Regionen verrutschte, wo beim ursprünglichen Background nun einmal kein Text vorgesehen war. Nun also erstrahlt die Site in neuem Design, ein wenig aufgeräumter, übersichtlicher – und vor allem wieder für alle lesbar. Ab demnächst wird es auch möglich sein, eine Smartphone- oder Tablet-optimierte Version herunterzuladen, sodass auch der mobilen Lektüre nichts mehr im Wege steht. Man muss mit der Zeit gehen
Ihr Norbert Krüger

